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Virtuelle Probleme, reale Lösungen
Eine schnelle Google Suche auf „network virtualization“ erzeugt fast 7 Millionen Treffer. Alle IT-Zeitschiften haben über diese Technologie schon viel geschrieben und laut Forrester Research werden 55 Prozent aller Unternehmen diese Technologie in irgendeiner Art vor Jahresende einführen, sowie weitere 29 Prozent sich mit deren Planung beschäftigen.*
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IT-Fachleute aus der Netzwerk und Rechenzentren-Welt sehen offenbar den Nutzen der Virtualisierung und die Möglichkeit weiterer Kosten- und Energieeinsparungen. Wie immer mit neuen Technologien birgt auch die Virtualisierung, wie viele Unternehmen bereits festgestellt haben, einige neue Probleme und Risiken in sich. Darunter zählt auch die Möglichkeit, auftretende Probleme in der virtuellen Welt zu überwachen, analysieren und Fehler, wie auch Performanceprobleme effizient beheben zu können.
Lesen Sie dazu einen interessanten Analysebericht von Enterprise Management Associates (auf Englisch)
Die Lücke schließen
Ein näherer Blick auf den Datenfluss zu, von und zwischen den virtuellen Maschinen gibt Anlass zur Sorge. Nehmen wir an, wir haben eine Multi-Tier Anwendung innerhalb eines einzelnen virtuellen Hosts, die eine virtuelle Maschine für den Web Server, eine für die Middleware und eine für die Datenbank beinhaltet. Durch die herkömmlichen Analysemethoden und den Gebrauch eines SPAN-Ports oder eines TAPs können wir den gesamten Datenverkehr analysieren, der vom virtuellen Host zu und von der Außenwelt kommt.
Aber was ist mit der wichtigen Kommunikation, die zwischen den virtuellen Maschinen innerhalb des Hosts läuft? Mit den herkömmlichen Überwachungsmethoden bleiben wir im Dunkeln.
Eine Lösung stellt eine Probe-Software auf einer neuen virtuellen Maschine innerhalb des Hosts dar. Wir können die virtuelle Maschine, auf der unsere Probe läuft, in den Promiscuous Mode am vSwitch setzen, und sehen damit den gesamten Datenverkehr, der durch den virtuellen Switch läuft. Während uns diese Methode alle Statistiken, Trendingdaten und alle anderen Daten- und Paketanalysen über eine externe Observer-Konsole liefert, sind wir jedoch nicht imstande, Technologien wie Retrospektive Netzwerkanalyse wirksam einzusetzen oder gar eine integrierte korrelierte Sicht der virtuellen und physikalischen Datenkommunikation zu sehen.
Lesen Sie unseren White Paper in Bezug auf Virtualisierung (auf Englisch)
Das Erreichen des Unerreichbaren
Die neue virtuelle TAP Technologie von Network Instruments, die Bestandteil unserer Multi- und Expert Probe-Software ist, löst dieses Problem. Der virtuelle TAP erzeugt eine vollständige Kopie des gesamten internen Datenverkehrs zum Analysator, IDS (Intrusion Detection System) oder zu anderen Analysezwecken. Dies bedeutet, dass Unternehmen sich nicht nur mit Echtzeitanalysen zufriedenstellen müssen, sondern können sich auch der Retrospektiven Netzwerkanalyse (RNA) mit Hilfe von Lösungen wie GigaStor™ bedienen, um alle virtuellen und physikalischen Netzwerkdaten für die Fehlersuche aktueller, wie auch vergangener Netzwerkprobleme zu analysieren. Applikationsleistung kann jetzt besser überwacht werden, und die verursachten Sicherheitsbedrohungen, wenn eine virtuelle Maschine die andere ansteckt, können vermieden werden.

Da die Kommunikation der virtuellen Maschinen genauso zugänglich wie physikalische Server ist, können Unternehmen alle Vorteile der Produktlösungen von Network Instruments auch auf die virtuelle Umgebung ausweiten. Fassen Sie alle Leistungsstatistiken über die eingesetzten virtuellen Web-, Middleware- und Datenbankserver in logischen Funktionsgruppen mit Hilfe von Observer Reporting Servers zusammen, um sie als Ganzes zu überwachen, oder um Expert-Analysen und Trending-Reports laufen zu lassen.
Die Performance Management Welt horcht auf. Sehen Sie, was andere über die neuen virtuellen Lösungen von Network Instruments zu sagen haben.
Enterprise Management Associates - Analysebeitrag (auf Englisch)
Network Instruments Virtualisierung-White Paper (auf Englisch)
Podcast im “Virtual Strategy Magazine” (auf Englisch)
Warum sollten man sich über VMs Gedanken machen von NetworkWorld – Jim Frey (auf Englisch)
Besuchen Sie unsere Webseite über Virtuelle Netzwerküberwachung.
* Forrester Research, Inc., The State Of Emerging Enterprise Hardware Trends: 2008 To 2009, 27. Februar 2009 |
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Warum virtuell?
Über die Hälfte der Unternehmen haben Virtualisierungstechnologie auf irgendeine Weise eingeführt, und mehr werden sich ihnen bald anschließen. Network Instruments schließt sich diesem Thema an, indem wir den nötigen Einblick in die virtuelle Umgebung mit unserer neuen virtuellen TAP-Technologie anbieten. Aber warum ist Virtualisierung überhaupt so wichtig? Ist Virtualisierung wirklich das Neueste und Beste? |
Während die Virtualisierung solche Nischen wie Anwendungsvirtualisierung, Software-Streaming und Storage-Virtualisierung miteinschließt, beschäftigen sich häufig die Netzwerkfachleute mit den Kategorien der Server- und Desktopvirtualisierung. Die Servervirtualisierung lässt mehrere virtuelle Maschinen wie z.B. einen Multi-Tier Applikationsserver auf einem einzelnen physikalischen Host installieren, während die Desktopvirtualisierung mehreren Benutzern erlaubt, auf eine Desktopumgebungen vom beliebigen PC zuzugreifen. Es gibt einige Vorteile dieser Technologien.
Der offensichtlichste Vorteil der Virtualisierung ist rein physikalisch – mehrere virtuelle Server auf wenigeren physikalischen Hosts. Damit wird jeder Server effizienter eingesetzt. Platzbedarf verringert sich drastisch, sowie auch die Kosten für Hardware. Dieses wirkt sich auch auf die Energieeinsparungen aus, was zu weiteren Kostenreduzierung führt.
Bessere Verfügbarkeit ist ein anderer wichtiger Faktor. Einfach gesagt, lassen sich virtuelle Umgebungen nach einem schwerwiegenden Systemfehler einfacher wieder aufsetzten. Zusätzlich nimmt Wartung, ob geplant oder ungeplant, für Desktop- wie Serverumgebungen weniger Zeit und Ressourcen in Anspruch.
Die Fähigkeit, lebenswichtige Geschäftsoperationen von der physikalischen Welt zu befreien, bringt auch erhöhte Flexibilität mit sich. Mit Virtualisierung können Unternehmen sich auf ändernde Geschäftsprozesse schnell umstellen und neue Produkte und Dienstleistungen schneller herausbringen. Allerdings klingt es manchmal zu gut, um wahr zu sein.
Während bestimmte Sicherheits-Vorteile für die Virtualisierung sprechen, kommen auch vermehrt Sorgen auf über die Gefahr eines einfacheren Zugriffes auf mehrere Server oder Desktops innerhalb eines Host für böswillige Zwecke. Viren und Malware können von einer VM innerhalb eines Hosts zur anderen schnell verbreitet werden. In der Welt der Desktops stellt der unberechtigte Zugriff auf eigene Daten durch mehrere Benutzer weitere Herausforderungen dar.
Virtualisierung vereinfacht Ihr Netzwerk in Bezug auf Platzersparnis und Erreichbarkeit, aber es macht die Überwachung, Analyse und Fehlersuche komplizierter. Kommunikation zwischen Netzwerkgeräten, auf die in der physikalischen Welt einfach zugegriffen werden kann, ist jetzt innerhalb eines Hosts gut versteckt. Die Unfähigkeit, diese Kommunikationen zu sehen, kann Sicherheits- und Leistungskonsequenzen haben.
Bis jetzt scheint es, dass der Nutzen der Virtualisierung mögliche Risiken in den meisten Unternehmen überwiegt und dass diese Technologie den Netzwerkverantwortlichen viel Kreativität beim Lösungsansatz ermöglicht, um sich an eigene Bedürfnisse am besten anzupassen. Ob und in wie weit Sie Virtualisierung in Ihrem Unternehmen einsetzen könnten, hängt von dem vorsichtigen Abwägen aller Aspekte ab. Was jedoch sicher ist, dass Virtualisierung vielseitigere Lösungen zur Fehlersuche erfordert. Der virtuelle TAP von Network Instruments ermöglicht den Unternehmen den gleichen Überblick, den sie in der physikalischen Welt gewohnt waren, auch für die virtuelle Welt. |
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Konfiguration eines virtuellen TAPs
Die virtuelle TAP-Funktionalität, die jetzt in unseren Multi- und Expert- Software-Probes beinhaltet ist, lässt Sie in nur wenigen Augenblicken wieder aufatmen. Vorbei sind die Tage, als die Kommunikation zwischen virtuellen Maschinen unsichtbar war, bzw. sich nur auf einige wenige Statistiken beschränkt hatte. Sie haben jetzt alle Karten offen, den internen Datenverkehr aus der virtuellen Welt wieder in die physikalische Welt zur Überwachung, Analyse, Fehlersuche und für weitere Sicherheitsanwendungen hinauszubefördern. |
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