Network Monitoring ROI  

White Paper: Lohnt sich noch eine Investition in Netzwerküberwachung?
Unternehmen sind heutzutage unter Druck, müssen jeden ausgegebenen Pfennig rechtfertigen und suchen nach Wegen, Kosten zu reduzieren. Wie argumentiert man unter diesen Bedingungen für die Anschaffung oder Upgrade eines Überwachungssystems? Hier finden Sie einige Tips und Gründe, warum die Netzwerküberwachung helfen kann, Kosten zu sparen und ein hohes ROI (Retrn on Investment) erzielen kann. (auf Englisch)

     
   
  Wie man Applikationen in Griff bekommt
Laut unserer neuesten weltweiten Studie von Network Instruments, werden 80% der Netzwerk-Manager in die Suche von Applikationsproblemen hineingezogen. Es mag wenig überraschen, dass die häufigste Ursache von Applikationsproblemen die Applikation an sich ist. Daher ist es auch kein Wunder, dass dieses Thema so viel Aufmerksamkeit erhält. Wenn Applikationen langsam sind, fällt auch die Unternehmensproduktivität ab.

In diesem Beitrag verschaffen wir einen Überblick über die neuen Herausforderungen beim Management von Applikationen und zeigen dabei die Lösung anhand von einigen Funktionen von Observer. Die zugrunde liegenden Ideen basieren auf dem kürzlich erschienenem Ratgeber von Dr. Jim Metzler: IT Advisory: A Top-Down Approach to Managing Application Delivery.

Aufkommende Herausforderungen
Zuerst werden wir uns auf einige der neueren Herausforderungen konzentrieren: Virtualisierung und Multi-Tier Applikationen.

Virtualisierung
Während die virtuelle Umgebung weiterhin wächst, kommen auch mehrere VM Management-Probleme zum Vorschein. Beispielsweise könnten bisher Ihre Netzüberwachungswerkzeuge den Datenverkehr zwischen den virtuellen Maschinen nicht sehen. Vielleicht ist Ihr Personal nicht in der virtuellen Technologie genügend ausgebildet? Oder Sie haben nicht die richtigen Werkzeuge für das Konfigurations- und Änderungsmanagement von virtuellen Maschinen? Dieser Mangel an Durchsicht und Verständnis behindert eine effiziente Überwachung und Optimierung von Applikationen in der virtuellen Umgebung.

Multi-Tier Applikationen
Eine andere Tendenz ist das Voranschreiten von Multi-Tier oder n-Tier Applikationen. Bei heutigen CRM Paketen, Buchhaltungs-Plattformen und anderen komplizierten Datenbank-Applikationen ist es fast unmöglich, diese auf einem einzelnen System unterzubringen. Eher sind sie so groß geworden, dass sie auf mehreren Servern arbeiten, die verschiedene Anwendungsprozesse bearbeiten. Diese Unterteilung stellt eine einzigartige Herausforderung an die Fehlersuche dar: wie wollen Sie Laufzeitprobleme zwischen den einzelnen Komponenten einer Multi-Tier Applikation effizient eingrenzen?

Die Strategie
Zunächst benötigen Sie einen wirkungsvollen Plan, um die aufkommenden Herausforderungen anzugehen und gleichbleibende Applikationsleistung sicherzustellen. Metzler rät in seinem Ratgeber von einer ‘Bottom-Up’ (Von unten nach oben) Strategie, die sich auf individuelle Technologie-Bereiche konzentriert, ab und empfiehlt eine ‘Top-Down’ (Von oben nach unten) Strategie, die wie folgt aussehen sollte:

  • Geschäftskritische Applikationen erkennen und mit Hilfe von Baselines (ermittelte Normalzustände) überwachen
  • Die einzelnen Komponenten der Applikationen kennen und verstehen
  • Annehmbare Leistungsziele festlegen und überwachen
  • Einführen von Überwachungswerkzeugen, um volle Übersicht zu erhalten, Anomalien zu erkennen und schnelle Problemlösung zu erzielen

Mit Observer zur Lösung
So, nun verstehen Sie die Probleme und wollen nun zum Angriff übergehen. Welche Werkzeuge wollen Sie dabei nutzen?

Die Observer® Plattform stellt die notwendige ‘Top-Down’ Arbeitsweise zur Verfügung, um die Applikation-Verfügbarkeit zu erhöhen und die Zeit zur Problemlösung (MTTR) zu verringern.

Von oben her liefert Observer Reporting Server [link to ORS page] eine unternehmensweite Übersicht über die Applikationsleistung. Sie können aus der Reportansicht per ‘Drill-down’ bis zur Paketebene bei der Analyse vordringen, um Probleme sofort zu lösen. Observer [link: Obs. Expert page] automatisiert die Applikationssuche, kategorisiert wichtige Bestandteile der Applikation, überwacht und ermittelt Performance-Baselines und bietet Alarme bei Leistungseinbrüchen. Die Applikationsanalyse von Observer überwacht Antwortzeiten und bietet Applikation spezifische Parameter und Anomalien.

Unsere Plattform bietet komplette Übersicht unabhängig von der Umgebung oder der Applikation. Beispielsweise können Sie unseren neuen virtuellen TAP effizient einsetzen , um eine komplette Einsicht in den Datenverkehr zwischen VMs zu erlangen. Sie können auch Multi-Tier Applikationen mit Hilfe von Observer zusammen mit Link Analyst® überwachen, um Applikationsabhängigkeiten abzubilden und deren Komponenten zu verwalten.

Fazit: Die Schlüsel zur Gewährleistung von gleichbleibender und hoher Applikationsleistung sind: (1) Verstehen, welche aufkommenden Herausforderungen, die Applikationsleistung behindern können, (2) Eine wirkungsvolle Strategie verfolgen, um diesen Herausforderungen zu trotzen, (3) Observer proaktiv einsetzen, um Leistungsprobleme rechtzeitig zu erkennen und zu lösen.

Lesen Sie das IT Advisory von Dr. Jim Metzler, um noch einen tieferen Einblick in Application Management zu bekommen.

     
   
  Application Server Discovery
Applikationsmanagement beginnt mit dem Verständnis der Protokolle, die in Ihrem Netz laufen, deren Stellenwert zu erkennen und Observer so einzustellen, damit aktuell und langfristig die Antwortzeiten und Applikationsverhalten überwacht werden. Verwenden Sie Application Server Discovery, um Applikationen automatisch zu erkennen und in die Application Transaction Analyse oder in das Trending hinzuzufügen.

Um automatisch Server und Applikationen zu suchen:


  1. Innerhalb von Observer wählen sie „Options“ und dann „Protocol Definitions and Server Application Discovery“.


  2. Im neuen Fenster klicken Sie auf die Registerkartei „Server Application Discovery“ und gehen Sie auf Start. Eine Liste der gefundenen Server und Protokolle wird angezeigt.

  3. Sobald die Server und Applikationen aufgezeigt werden, klicken Sie auf den gewünschten Server und Applikation mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Add the selected server to Application Transaction Analysis“.


  4. Innerhalb des Fensters „Add Server to Application Transaction Analysis“ können Sie zwischen der Überwachung von Echtzeit-Statistiken oder der Langzeitüberwachung (Trending) wählen. Klicken Sie „Finish“ und der Server mit der dazugehörigen Applikation werden automatisch in die Application Transaction Analyse oder ins Trending hinzugefügt.






     
 
Juni 2009  


Antwort des letzten Monats
Access-list 1 deny 172.16.16.16 würde TFTP von der Adresse 172.16.16.16 über die Schnittstelle Ethernet 0 mit der Adresse 192.32.16.7 verhindern.

Glückwünsche an den Sieger des letzten Monats, Gen Granados aus Atlanta, Georgia

Frage dieses Monats:
Auf welcher Ebene des OSI-Modells werden Bits in Frames verpackt?

Reichen Sie Ihre Antwort ein und gewinnen Sie einen Polo-Shirt von Network Instruments®.

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